Index:
Personalkommisson
Personalvorsorgestiftung
Krankenkasse
SEV-Institutionen
Unterverband VPT
Einleitung
Das Jahr 1997 wird uns sicher als das Jahr der Umstrukturierung in Erinnerung
bleiben. Auf den 1. Juli 1997 wurde die neue Unternehmensstruktur mit den drei
Hauptzweigen Infrastruktur, Transit und Regio ins Leben gerufen. Damit dies
unternehmensweit geschehen konnte mussten die Aktionäre der BLS, BN, GBS
und SEZ der Fusion zur BLS Lötschbergbahn AG zustimmen. Dies erfolgte
auch an den verschiedenen Aktionärsversammlungen im letzten Frühjahr.
Nun gilt es, diese neuen Strukturen auch umzusetzen.
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Personalkommission
Die Personalkommission tagte am 17. April nachmittags sowie am 23. Oktober
1997 den ganzen Tag.
Die gewichtigsten Themen waren:
- Arbeitszeitfragen
Nach der Einführung der Abrechnung mittels
Jahressollstunden gab es bei einzelnen Berufsgruppen noch
Probleme die nun aber grösstenteils bereinigt sind.
- Personalmassnahmen 1998
-Teuerung für Rentenbezüger (bleibt weiter vakant)
-Mutterschaftsurlaub analog SBB (zeichnet sich eine
mögliche Lösung ab)
-Öffnung des Berufskleidersortiments (wird weiterverfolgt)
Am 30. Oktober 1997 fanden Verhandlungen mit der Personalabteilung statt.
Folgende Punkte wurden eingehend diskutiert:
- Personalbestand
- Weiterführen Lohnmassnahmen auf 1.1.97
- Wegfall Beförderungen per 1.7.
- Abschaffen der Heiratszulage von Fr. 1950.—
- Einführen Migros in Spiez als Personalrestaurant
- Neue Funktionsbezeichnungen
Nach mehrstündigen Verhandlungen standen folgende Resultate fest:
-Der Personalbestand wird weiter gesenkt, wenn immer möglich jedoch durch
natürliche Abgänge.
-Die auf Anfang 1997 eingeführten Lohnmassnahmen (nur 50% des
Frankenbetrages bei ordentlichen und ausserordentlichen Lohnerhöhungen,
sowie der Wegfall der unechten Familienzulage) werden weitergeführt.
-Die Beförderungen per 1.7. fallen weg (per 1.1.98 kann bei guten Leistungen
eine gerechtfertigte Beförderung, welche auf den 1.7.98 gefallen wäre, auch um
ein halbes Jahr vorgezogen werden).
-Das Streichen der Heiratszulage konnte mit Erfolg abgewendet werden.
-Auch dass die Migros in Spiez einem Personalrestaurant gleichgestellt wird
konnte verhindert werden.
-An den neuen Funktionsbezeichnungen hatte die Verhandlungsdelegation
grundsätzlich nichts zu bemängeln.
-Um in Zukunft ein Leistungslohnsystem einführen zu können wird aber eine
Überarbeitung der noch nicht alten ABE nötig sein.
Diese Überarbeitung wird 1998 an die Hand genommen. Zu dieser Sache wurde
das gesamte Personal mit einem Beilageblatt im Dezemberlohn, sowie in der
letzten Ausgabe des Panoramas orientiert.
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Personalvorsorgestiftung
In der Personalvorsorgestiftung werden wir (arbeitnehmerseitig) durch
nachstehende Kollegen vertreten:
Allgemeine Verwaltung
Vertreter Markus Ineichen
Suppleant Kurt Bürki
Zugsdienst/Fahrdienst
Vertreter Hansueli Bürki
Suppleant Hans Heubi
Stationsdienst
Vertreter Peter Burkhalter
Suppleant Manfred Stöckli
Werkstätten/Schiff
Vetreter Bernhard Siegenthaler
Suppleant Kurt Stucki
Bahnunterhalt/Elektr. Anlagen/ST-Dienst
Vertreter Anton Münger
Suppleant Hansrudolf Spring
Von allen Versicherten zu wählen
Vetreter Thomas Hauser
Suppleant Adolf Lengacher
Dieses Frühjahr beschloss der Stiftungsrat weiterhin am Leistungsprimat
festzuhalten, trotz des noch vorhandenen Deckungskapital-Fehlbetrags.
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Krankenkasse BLS
Die Vertreter in den Gremien der Krankenkasse BLS:
Delegiertenversammlung
Präsident Peter Antenen
Vizepräsident Bernhard Peter
Vorstand Krankenkasse
Präsident Erwin Lätsch
Vizepräsident Bernhard Sommer
Sekretär Jürg Räz
Walter Schnyder
Ernst Sollberger
Hans Steiner
Die Delegierten entschieden, dass die Krankenkasse BLS auf den 1. Januar 2000
in die Krankenkasse VISANA überführt wird.
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SEV-Institutionen
Berufs-Rechtschutz
Im vergangenen Jahr mussten vier Kollegen den Berufsrechtsschutz in Anspruch
nehmen.
COOP-Multi-Rechtsschutz
Es konnten erneut zahlreiche Kollegen vom sehr günstigen Angebot Gebrauch
machen.
COOP-Televersicherung
Das Angebot wird laufend ausgebaut. Den SEV-Mitgliedern wird ein exklusiver
Zusatzrabatt gewährt.
Einige Mitglieder haben bereits von den günstigen Prämien profitiert (Haushalt,
Privathaftpflicht, Motorfahrzeugversicherung).
Darlehen/Notunterstützung
Von diesen Wohlfahrtseinrichtungen musste im vergangenen Jahr kein
Sektionsmitglied Gebrauch machen.
Ferien-Rabattgutscheine
Leider konnte ich in meinem ersten Amtsjahr nur einen Gutschein zustellen.
Wo die Möglichkeit besteht sollte von diesem Angebot vermehrt Gebrauch
gemacht werden.
Einkommensgrenzen für den Bezug von Ferienrabattgutscheinen im Jahr 1998:
Bezug von 25% Ferienrabatt alle 2 Jahre bei Einkommen unter :
55411.- pro Jahr für aktive Mitglieder
4155.80 pro Monat für pensionierte Mitglieder
3463.20 pro Monat für Wittwen/Wittwer
Bezug von 50% Ferienrabatt alle 2 Jahre bei Einkommen unter:
52982.- pro Jahr für aktive Mitglieder
3973.60 pro Monat für pensionierte Mitglieder
3311.40 pro Monat für Wittwen/Wittwer
Reka-Checks
Die Reka-Checks finden steigenden Absatz.
Versicherungskasse
Die Versicherungskasse versichert SEV-Mitglieder zu möglichst günstigen
Bedingungen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Ablebens, des Alters und
der Invalidität.
Speziell hat sich das Schaffen der Einmaleinlage-Versicherung als richtiger
Schritt herausgestellt.
Zudem hat die Delegiertenversammlung der Versicherungskasse dem neuen
Namen „SEV-Versicherungen“ zugestimmt.
Bildungskurse
Leider gingen die Teilnahmen an den SEV-internen sowie auch an den SABZ-
Bildungskursen im Jahre 1997 etwas zurück.
Trotzdem machten in diesem Jahr 17 Kolleginnen und Kollegen an 20 Tagen
von dieser Möglichkeit der Weiterbildung Gebrauch.
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Unterverband VPT
Vom 11. bis 13. Juni 1997 fanden in Bern die Delegiertenversammlung des
Unterverbandes VPT und der SEV-Kongress statt, an welchen die Sektion mit 8
Delegierten vertreten wurde.
An der DV gab schwergewichtig die Besteuerung der Transporttarife durch die
MWSt zu diskutieren.
Am Kongress hingegen war allem voran die Bahnreform das große Thema,
hingegen kamen ebenfalls wichtige Geschäfte wie beispielsweise eine allfällige
Arbeitsverkürzung zu kurz.
Die Zentralschweizerische VPT-Tagung in Zuchwil wurde von 87 Kolleginnen
und Kollegen unserer Sektion besucht.
Im Unterverband VPT werden wir durch die Kollegen Christian Gertsch
(Präsident der Delegiertenversammlung VPT), Bernhard Siegenthaler als
Vorstandsmitglied sowie Martin Bangerter in der GPK vertreten.
Diesen Kollegen spende ich meinen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit zum
Wohle von uns allen aus.
Mitgliederbestand
|
1.1.97 |
1.1.98 |
| Lehrlinge |
25 |
21 |
| Aktive |
969 |
939 |
| Pensionierte |
676 |
684 |
| Witwen |
264 |
274 |
| Freimitglieder |
22 |
24 |
|
|
|
| Total |
1956 |
1942 |
An dieser Stelle spreche ich allen die mich in meinem ersten Jahr als Präsident
der Sektion VPT BLS unterstützt haben ein herzliches Dankeschön aus.
Ganz speziell danke ich unserem Verbandssekretär Nick Raduner, sowie den
Kollegen des Vorstandsausschusses und allen Vorstandskollegen.
Gerne erinnere ich mich aber auch an Versammlungen, an deren auch eifrig
diskutiert wurde.
Denn unser höchstes Gut sind eifrige, engagierte Mitglieder.
Diesen Kolleginnen und Kollegen gebührt ein herzliches Merci !!!
Spiez, im Februar 1998
Euer Präsident:
Besondere Dienstleistungen
Ihre Meinung interessiert mich Webmaster
Letztes Update:15.03.98