Jahresbericht 1998

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Einleitung

Das Jahr 1998 wird uns vor allem als das Jahr der Weichenstellung in der Verkehrspolitik in Erinnerung bleiben.

Es fanden zwei Volksabstimmungen statt, die alle im öffentlichen Verkehr Beschäftigten direkt betrafen: Einerseits die Abstimmung für die Einführung einer Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe und andererseits die Abstimmung über die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs mit seinen Grossbauprojekten.

Heute sind wir glücklich, dass das Stimmvolk diesen Vorlagen zugestimmt hat, auch wenn speziell zur LSVA eine regelrechte Abstimmungsschlacht stattgefunden hat. Ohne dieses Resultat hätte es sehr düster für unsere Verkehrspolitik ausgesehen.

 

Personalkommission

Die Personalkommission tagte am 16. April und am 10. September 1998 jeweils den ganzen Tag.

Die wichtigsten Themen waren:

ò Revision ABE

ò Erarbeitung von Grundlagen eines Leistungslohnes

Die Revision der ABE (Allgemeine Bestimmungen zum Einzelarbeitsvertrag) musste angegangen werden, damit ein Leistungslohnsystem überhaupt eingeführt werden kann. Zudem konnten diese "entschlackt" werden. Es wurden aber keine materielle Veränderungen vorgenommen.

Alles was in den neuen ABE nicht mehr vorhanden ist, wurde in das neue Reglement R110 aufgenommen.

Für die Erarbeitung von Grundlagen zu einem Leistungslohnsystem setzten wir eine Arbeitsgruppe ein.

Folgende Kollegen vertreten die verschiedenen Personalkategorien:

Häsy Hensel

Bruno Hirter

Walter Holderegger

Jürg Kämpf (Protokollführer)

Nick Raduner (SEV-Sekretär)

Beat Reichen

Kurt Stucki

Diese Arbeitsgruppe tagte siebenmal zusammen mit der Abteilung H achtmal SEV-intern. An den Sitzungen mit H nahm ab Mitte Jahr auch ein externer Berater teil.

An unseren Sitzungen der Personalkommission orientierte die Arbeitsgruppe die übrigen Mitglieder über den Fortschritt der Gespräche.

 

Personalvorsorgestiftung

In der Personalvorsorgestiftung wurden wir (arbeitnehmerseitig) durch nachstehende Kollegen vertreten:

Allgemeine Verwaltung

Vertreter Markus Ineichen

Suppleant Kurt Bürki


Zugdienst/Fahrdienst

Vertreter Hansueli Bürki

Suppleant Hans Heubi


Stationsdienst

Vertreter Peter Burkhalter

Suppleant Manfred Stöckli


Werkstätten/Schiff

Vetreter Bernhard Siegenthaler

Suppleant Kurt Stucki


Bahnunterhalt/Elektr. Anlagen/ST-Dienst

Vertreter Anton Münger

Suppleant Hansrudolf Spring


Von allen Versicherten zu wählen

Vetreter Thomas Hauser

Suppleant Adolf Lengacher


 

Aufgrund der neuen rechtlichen Lage der Stiftungsräte werden für die neue Amtsdauer 1999 bis 2002 keine Suppleanten gewählt.

An dieser Stelle spreche ich den bisherigen Amtsinhabern für Ihre geleistete Arbeit meinen Dank aus.

 

Krankenkasse BLS

Die Vertreter in den Gremien der Krankenkasse BLS:

Delegiertenversammlung

Präsident Peter Antenen

Vizepräsident Peter Bernhard


Vorstand Krankenkasse

Präsident Erwin Lätsch

Vizepräsident Bernhard Sommer

Sekretär Jürg Räz

Walter Schnyder

Ernst Sollberger

Hans Steiner

Aufgrund verschiedener Vorkommnisse, die auch in den Medien ausgiebig diskutiert und verurteilt wurden, beschlossen unsere Delegierten, aus dem bestehenden Vertrag mit der Visana (Fusion per 1.1.2000) auszusteigen und neu per 1.1.1999 bei der KPT einzusteigen.

Dieser erneute Wechsel fand ohne irgendwelche finanziellen Verluste der Versicherten statt.

Hoffen wir, das nun mit dieser bestimmt guten Lösung wieder Ruhe im Bereich Krankenversicherung einkehrt.

 

 

SEV-Institutionen

 

Berufs-Rechtschutz

Im vergangenen Jahr mussten sechs Kolleginnen und Kollegen den Berufsrechtsschutz in Anspruch nehmen.

 

COOP-Multi-Rechtsschutz

Es konnten erneut zahlreiche Kollegen vom sehr günstigen Angebot Gebrauch machen.

 

COOP-Televersicherung

Das Angebot wird laufend ausgebaut. Den SEV-Mitgliedern wird ein exklusiver Zusatzrabatt gewährt.

Einige Mitglieder haben bereits von den günstigen Prämien profitiert (Haushalt, Privathaftpflicht, Motorfahrzeugversicherung).

 

Darlehen/Notunterstützung

Von diesen Wohlfahrtseinrichtungen musste im vergangenen Jahr zwei Sektionsmitglieder Gebrauch machen.

Es wurden zwei Darlehen und eine Notunterstützung gewährt.

 

 

Ferien-Rabattgutscheine

Leider konnte ich nur einen Gutschein zustellen.

Wo die Möglichkeit besteht, sollte von diesem Angebot vermehrt Gebrauch gemacht werden.

 

Einkommensgrenzen für den Bezug von Ferienrabattgutscheinen im Jahr 1999:

Bezug von 25% Ferienrabatt alle 2 Jahre bei Einkommen unter :

55411.- pro Jahr für aktive Mitglieder

4155.80 pro Monat für pensionierte Mitglieder

3463.20 pro Monat für Witwen/Witwer

 

Bezug von 50% Ferienrabatt alle 2 Jahre bei Einkommen unter:

52982.- pro Jahr für aktive Mitglieder

3973.60 pro Monat für pensionierte Mitglieder

3311.40 pro Monat für Witwen/Witwer

 

Reka-Checks

Die Reka-Checks finden stetig steigenden Absatz.

 

Versicherungskasse

Die Versicherungskasse versichert SEV-Mitglieder zu möglichst günstigen Bedingungen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Ablebens, des Alters und der Invalidität.

Speziell hat sich das Schaffen der Einmaleinlage-Versicherung als richtiger Schritt erwiesen.

An dieser Stelle danke ich unserem Versicherungskassier Manfred Stöckli (Tel: 031 731 28 01) für seinen unermüdlichen Einsatz.

Bildungskurse

Leider gingen die Teilnahmen an den Bildungskursen 1998 etwas zurück, dies sowohl SEV-intern wie auch bei der SABZ.

Trotzdem machten in diesem Jahr 17 Kolleginnen und Kollegen an 26 Kursen von dieser Weiterbildungs-Möglichkeit Gebrauch.

 

Unterverband VPT

Am 12. Mai 1998 fand in Bern die Delegiertenversammlung des Unterverbandes VPT statt, an welcher die Sektion mit acht Delegierten vertreten war.

Die Zentralschweizerische VPT-Tagung vom 15. November in Luzern besuchten 85 Kolleginnen und Kollegen unserer Sektion.

Im Unterverband VPT vertreten uns die Kollegen Christian Gertsch (Präsident der Delegiertenversammlung VPT), Bernhard Siegenthaler als Vorstandsmitglied sowie Martin Bangerter in der GPK.

Diesen Kollegen spreche ich meinen Dank für ihre unermüdliche Arbeit zum Wohle von uns allen aus.

 

 

Sektion BLS

Nach umfangreichen Vorarbeiten während rund 2 Jahren beschloss der Sektionsvorstand an seiner Sitzung vom 10. September 1998 eine Neustrukturierung der Gruppen im Bereich Werkstätten.

Die Gruppen 5 (APV Aufsichtspersonal Werkstätten) und 9 (WAV Ausserholligen) wurden per 31.12.98 aufgelöst. Die Kollegen aus Holligen sind neu in Spiez organisiert. Die Mitglieder des APV werden gemäss Ihrem Arbeitsort den WAV`s Interlaken oder Spiez zugeteilt.

Weiter wurde beschlossen, auf die damals bevorstehenden eidgenössischen Abstimmungen (LSVA und Fin öV) hin einen ausserordentlichen Betrag freizustellen, damit gezielte Aktionen für diese Vorlagen finanziell unterstützt werden konnten.

Dieser Betrag musste bei weitem nicht ausgeschöpft werden.

Mitgliederbestand

1.1.99 1.1.98
Lehrlinge 27 21
Aktive 889 939
Pensionierte 705 684
Witwen 273 274
Freimitglieder 29 24
Total 1923 1942

 

An dieser Stelle spreche ich allen, die mich als Präsident der Sektion VPT BLS unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön aus.

Ganz speziell danke ich unserem Verbandssekretär Nick Raduner, sowie den Kollegen des Vorstandsausschusses und allen Vorstandskollegen.

Gerne erinnere ich mich aber auch an Versammlungen, an deren eifrig diskutiert wurde.

 

 

Spiez, im Februar 1999 Euer Präsident

Beat Reichen


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Letztes Update:06.02.99